Donnerstag, 8. Juni 2017

Endlich fertiggestellt: mein neues/altes Art Journal mit Stoffumschlag


Kreative Blockaden durch Aufräumen und Fertigstellen von Angefangenem durchbrechen. Das ist der Plan hier im Miniatelier. Nach Kochrezepten und Schaumschablonen habe ich mir ein weiteres UFO vorgenommen (liegt ja auch erst gute anderthalb Jahre...).
Bücher selber machen war diesmal das Thema.
Nachdem ich das süße Stoffbüchlein von Michaela gesehen habe, bekam ich direkt Lust, zur Abwechslung mal wieder zu Nadel und Zwirn zu greifen.

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Also habe ich den fertigen Buchumschlag, die bereits zugeschnittenen Buchseiten, Lochbohrer sowie Nadel und Faden hervorgeholt.

Über die Anfänge dieses Textilen Buches hatte ich hier berichtet. Für mich entdeckt habe ich diese Art, Textile Bücher anzufertigen, bei Mary Ann Moss. Hier könnt ihr mein Erstlingswerk sehen. Basierend auf dem "Remains of the Day" Buch wollte ich dann ein Buch mit quadratischen Seiten und habe die Vorlage entsprechend verändert.

Der Einfachheit halber zeige ich euch ein paar der Bilder des Entstehungsprozesses noch mal:

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Ausgangsmaterial für den Umschlag des Buches ist dieser bedruckte Stoff. Über seine Entstehung könnt ihr hier mehr lesen.

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Kombiniert mit ein paar passenden Stoffschätzchen aus dem Fundus...

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...wurde daraus dann dieses...

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... wild gequiltet...


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...und schliesslich (Zeitsprung) Tadah! Wieder ein unvollendetes Projekt weniger!

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Das Büchlein hat sieben Lagen bestehend aus je drei Bögen 300gr. Aquarellpapier. Schön fest und für wässige Techniken oder auch andere Mixed Media- und Zeichentechniken geeignet.

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Eingenäht sind die Lagen direkt am Buchrücken mit einem Kettenstich. Hier habe ich ein gutes Tutorial gefunden. Ich brauchte einen Auffrischer :)
Das weiße Garn habe ich kurzfristig gegen Gelb ausgetauscht- ein wenig Kontrast finde ich hier schöner.

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Durch den weichen textilen Buchrücken lässt sich das Buch auch schön aufschlagen.

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Ich bin zufrieden mit meinem Büchlein und habe gerade wieder ganz doll Lust auf`s Bücher machen bekommen :) Zum Glück habe ich hier ja auch noch eine ganze Kiste mit zugeschnittenen Pappen und Buchseiten stehen, die ebenfalls darauf warten, hervorgeholt zu werden.

Da könnte ich direkt meine Pläne, meine Stempelschubladen zu sortieren oder die Stoffberge wegzufärben oder die ganzen Quilts fertig zu nähen, hinten anstellen :)







Sonntag, 4. Juni 2017

Weiter geht es mit der Stapelverarbeitung: Moosgummistempel


Nachdem ich ja vor ein paar Tagen (mit Oskars Unterstützung) endlich ein Heim für meine Kochrezeptesammlung geschaffen habe, sind mir beim Durchkämmen meiner Papierablageberge diverse Moosgummiplatten- zum Teil mit bereits aufgezeichneten und ausgeschnittenen Formen- in die Hände gefallen. Wurde irgendwann halbfertig beiseite gelegt und dann vergessen.
Zur Zeit bin ich sehr blockiert, was mein kreatives Schaffen angeht. Interessanterweise erwischt mich das jetzt, wo ich endlich Platz zum Arbeiten habe...Hmm.

Zum Teil liegt das mit Sicherheit daran, dass ich viel zu viel Angefangenes angehäuft habe. Quilts, Bilder, Collagen, Art-Journals und so weiter.
Und so nutze ich jetzt meine Zeit dazu, alles aber auch wirklich alles, was mir hier beim Einrichten meines Mini-Ateliers in die Finger kommt, entweder fertigzustellen oder mich davon zu trennen.


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Mit Moosgummi lassen sich tolle Stempel für Stoff- oder Gelatinedruck herstellen. Gerade für etwas größere, nicht ganz so detaillierte Motive eignet sich das Material sehr gut.

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Besonders schön ist, dass es sich superleicht mit der Schere schneiden lässt. Daher auch für Kinder zu empfehlen.

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Ich habe für meine Stempelplatten Rückseiten von Zeichen- und Malblöcken verwendet- hatte ich gerade zur Hand. Kleinere Motive sind auch sehr schön auf Holzklötzen. Zum Kleben habe ich Buchbinderleim benutzt. Meine Dose ist fast alle- und der Leim wird nicht mehr lange haltbar sein... also weg damit.

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Sehr praktisch: Anders als beim Stempelschnitzen geht kein Material verloren. Mit wenigen Schnitten lassen sich gleich zwei Stempel- positiv und negativ- herstellen.

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Ein schneller Probedruck...

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...und jetzt warten meine neuen Stempel in der großen Kiste für Materialdruck auf ihren Einsatz. Vielleicht fällt mir ja bald ein, was ich demnächst damit anstellen möchte...

Abwarten und weiter räumen...






Donnerstag, 1. Juni 2017

#slowsewlapssacaglia - Rosette Nr. 4 (muss ich nur noch nähen...)


Aber immerhin! Ich habe ein wenig weitergestichelt und die Stoffe für die nächsten Teile der 4. Rosette rausgesucht und die Teilchen nähfertig vorbereitet. Die erste große Rosette ist auch ein wenig gewachsen, aber immer noch nicht fertig. Und davon gibt es insgesamt vier Stück...puh.

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Ich habe kurzerhand beschlossen, nicht bei dem Plan zu bleiben, die Sternzacken in Blautönen zu halten...

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Die Mittelteile hatte ich schon vor ewigen Zeiten aus einem Stoff mit furchtbaren Cupcakemotiven geschnitten.
Und ich stelle gerade fest: Der damalige Post ist vom 21. Juni 2016.
Damit wäre das Erste der angepeilten 10 Jahre, die ich wahrscheinlich zur Fertigstellung dieses Quilts brauchen werde, auch schon fast rum...

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Dieser orangene Stoff ist einer der allerersten Patchworkstoffe, die ich mir vor ca. 10 Jahren gekauft habe...

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Springt noch ordentlich nach vorne, das Orange- mal sehen, was ich an Farben für die nächste Rosette zusammensuche...









Mittwoch, 24. Mai 2017

Sommer in der Stadt- Balkonfreuden


Nach einem sehr kalten und windigen Frühjahr ist hier im Norden jetzt endlich Sommer und wir hatten es wirklich warm und sonnig. Auch wenn in diesem Moment eher Sprühregen angesagt ist, wirkt das vergangene Wochenende noch nach. Wir haben einen Teil davon auf dem Balkon und am Strand verbracht- sehr entspannend.

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Grünzeug ist hier auf der Großbaustelle ja noch wenig vorhanden, also starteten wir den Samstag mit einem Ausflug in den Baumarkt. Balkonkästen und Töpfe hatten wir aus Hamburg mitgebracht.

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Das örtliche Bauhaus hat unsere Erwartungen shoppingtechnisch übrigens weit übertroffen.
Auf der Suche nach einer Aufhängemöglichkeit für unsere Esstischlampe verschlug es uns unter anderem auch in die Elektro/Beleuchtungsabteilung.
Lampenkauf bedeutete für mich in den letzten Jahren eigentlich immer: Ich brauche an dieser Stelle eine Lampe, das, was mir gefällt kann ich mir nicht leisten, im Dunkeln sitzen geht aber auch nicht, also ab in den Baumarkt und zähneknirschend das am wenigsten hässliche nehmen, was es gibt.
Wir hatten nicht viel Zeit, aber ich hätte nur beim Durchschreiten der Gänge auf einen Schlag 20 superschöne Lampen/Leuchten/Lichtobjekte mitnehmen können. Das Angebot ist wirklich toll! Und ich denke mal, preislich ist das o.k. Baumarkt eben.
Das werden wir uns bei Gelegenheit noch mal in Ruhe anschauen.
Das Ding mit den schön designten Alltagsgegenständen haben die Dänen ja drauf, das kann ich definitiv bestätigen. Ich glaube, nirgendwo ist es leichter, schöne Sachen für zu Hause zu finden, als hier. Gilt übrigens auch für Babyausstattung. Durch Zufall bin ich mit Oskar in einen Babymarkt gelaufen (also, er lief rein, ich hinterher) und wo es in Deutschland erstmal wimmelt von (für meinen persönlichen Geschmack) furchtbaren Kinderdesigns mit Elfen, Ballerinas, Bärchen, Piraten und was weiß ich noch und hässlichstem Plastikzeug, fanden wir uns erst mal vor einer Wand mit Babyplastikausstattung (Badewannen, Töpfchen, Windeleimer etc. ) in den Farbabstufungen Weiß, Beige, Zartgrau, Mittelgrau und Anthrazit... sogar das klassische Rosa und Hellblau war da irgendwie weniger kitschig, als ich das in Erinnerung habe...

Soviel dazu, zurück auf unseren Balkon. Die Rechnung: "Ich topfe mal schnell die Blumen ein", habe ich -natürlich- ohne die Jungs gemacht. "Wir auch, wir auch!" Also habe ich mit Oskar erst einmal eine ordentliche Ladung Kieselsteinchen von einem der gerade frisch angelegten Parkplatzbereiche neben unserem Haus stibitzt. 

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Und dann haben wir uns an die Arbeit gemacht.

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Leo hat offensichtlich die Sammlergene seiner Eltern geerbt... Steine, Scherben, Hölzchen und Muscheln- sie müssen mit. :) Und wir Bekloppten sind mit dem ganzen Zeug auch noch umgezogen...
Aber wir hängen halt an unseren Reiseerinnerungen. Wenn ich mir das Foto anschaue sehe ich: Coney Island, Gardasee und Sachsenwald (unter anderem). Gute Mischung eigentlich.

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Das Dekorieren der Töpfe hat den beiden am meißten Spaß gemacht.

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Diese entzückende Suppenschüssel haben die Kinder (zusammen mit Kaffee- und Teekannen und Salzstreuer) neben den Mülltonnen gefunden und sie waren so stolz auf ihren Fund, dass ich es nicht über`s Herz gebracht habe, ihnen zu verbieten, das Geschirr mit in die Wohnung zu schleppen. Sehr zur Belustigung der Nachbarn, die zum Teil eher den Nordischen Einrichtungsstil bevorzugen (ihr wisst schon: Grau, Weiß...)
Und das, wo ich mir echt Mühe gegeben hatte, vor dem Umzug Geschirrsammelsurium auszusortieren...

Aber so gefällt mir das Teil jetzt auch. Für die Kaffeekanne sind mir allerdings kurzfristig die Sukkulenten ausgegangen :)



Montag, 22. Mai 2017

Ordnung ist das halbe Leben - ich lebe in der anderen Hälfte (noch)

Was Ordnung angeht bin ich sehr strukturschwach, möchte ich mal sagen. Und passionierte Stapelaufhäuferin. Kennt ihr auch diese Stapel, die sich in irgendwelchen Ecken oder gerne an Arbeitsplatzkanten bilden mit diversen Papieren, Zeitungsausrissen, Briefen, Probedrucken oder was weiß ich für Zeug...?
Durch den gerade hinter mir liegenden Umzug und der damit verbundenen Sichtung meiner "Schätze" habe ich jetzt in meinem Miniatelier 3 große Mappen und 4 Kisten voll mit diversen Papieren stehen.
Um mir einen schön großen Planschrank leisten zu können, um die Papiere ordentlich und knickfrei aufbewahren zu können, muss ich mein Sparschwein allerdings noch ordentlich mästen. Also heißt es bis auf weiteres: Durchwühlen durch die Schichten! Und dabei sind mir immer wieder diverse "Nester" bestehend aus ausgerissenen Kochrezepten in die Finger gekommen. Da hatte ich immer mal wieder brav Zeitschriften ausgemistet und die Ausrisse dann beiseitegelegt, wo sie dann mit der Zeit in den Papierbergen verschwanden...

Damit ist jetzt Schluß! Denn nun habe ich mich endlich mal aufgerafft, und mir eine Rezeptsammlung angelegt. Da ich zur Zeit ja mit Oskar zu Hause bin, sind Projekte, wo wir prima zusammen bzw. nebeneinander am Tisch arbeiten können, gerade schwer angesagt.

So haben wir es gemacht:


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Hier geht es nicht um eine schöne Buchbindearbeit, sondern praktisch muss es sein: Deshalb habe ich einen alten Ordner hergenommen und verkleinert. Die Größe habe ich an das Format der Zeitschriften angepasst, aus der viele der gesammelten Rezeptseiten stammen.

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Mit dem Cutter und Metalllineal einfach oben und unten abgeschnitten...

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...und die Ecken abgerundet. Fertig. Jetzt musste noch flugs ein etwas netterer Einband her.

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Von meiner Design Wall Bespannung hatte ich noch einige kleinere Stücke Dropcloth übrig. Diese haben Oskar und ich dann noch mit Acrylfarben bemalt.

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Das hat Oskar besonders viel Spaß gemacht...!
Und weil mir sein bemaltes Stoffstück viel besser gefallen hat als meins, haben wir getauscht.

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Während das Kind weiter gemalt hat...

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... habe ich den bemalten, getrockneten Stoff zurechtgeschnitten und mit Buchbinderleim auf den Ordner geklebt. Ich habe in diesem Fall darauf verzichtet, den Stoff zuvor mit Papier zu kaschieren, um ein Durchschlagen des Buchbinderleims zu verhindern, da wir es hier mit einer malerischen Gestaltung zu tun haben, wo es auf ein paar Flecken mehr oder weniger nicht ankommt.

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Fertig! Nach der Trocknung habe ich vorsichtig die Löcher auf dem Rücken und dem Deckel freigeschnitten, damit der Ordner wieder gut schließt und leichter aus dem Regal zu holen ist.

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Zwei bedruckte Musterpapiere habe ich für die Innenseiten verwendet.

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...und ebenfalls mit Buchbinderleim aufgeklebt.

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Und dann ging`s an Schnippeln und Einkleben.

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Und auch hier hat Oskar kräftig mitgemacht und in seinem "Kizzenbuch" geklebt, was das Zeug hält.

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Dicker Schinken... :)

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Derweil habe ich noch schnell meinen Rezeptordner bestempelt.

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Das sind immer noch meine Lieblingsbuchstabenstempel*.

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Wenn ich beim Durchforsten der anderen Papierberge auf die nächsten Rezeptsammlungen stoße - und ich bin ganz sicher, dass sich noch einige dazwischen befinden- werde ich sie also direkt einheften und dann zur Abwechslung auch wiederfinden, wenn ich mal wieder nicht weiß, was ich kochen soll. :)

Habt Ihr auch eine Rezeptesammlung? Wie macht ihr das- Zettel am Kühlschrank, Karteikasten, handgeschrieben in ein Buch oder digital...?

Ich fühle mich auf jeden Fall gerade schwer "organized". Als nächstes sind meine Stempel dran. Da sammelt sich ja auch so einiges mit der Zeit...






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Donnerstag, 11. Mai 2017

Unterwegs in Kopenhagen: Schmökern und die Kids spielen lassen


Zur Zeit verbringen Oskar und ich ruhige Tage überwiegend daheim, während der Rest der Familie zur Schule bzw. Arbeit geht. Mittlerweile haben wir den dänischen Registrierungsprozess hier erfolgreich durchlaufen und sind nun alle mit CPR Nummern ausstaffiert. Ohne die geht hier nämlich nix. Krankenversicherung, Steuer, Kindergartenplatz, Pakete abholen, Mobilfunkvertrag abschliessen, Konto eröffnen, Bücher ausleihen... diese "Bürgernummer" die es auch in anderen nordischen Ländern gibt, ist ganz wichtig und man braucht sie eigentlich immer- auswenig lernen lohnt sich also.
A propos Bücher: Einen klitzekleinen Kopenhagen-Reisetipp habe ich hier für Euch:

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Das Wetter ist bislang nicht so besonders in diesem Frühjahr: ungewöhnlich kalt und superwindig. Letztes Wochenende war es dann ausnahmsweise mal warm und windstill und so machten wir uns auf zu einem kleinen Bummel durch die Innenstadt. Nicht die beste Idee an einem Samstag, wenn man größere Menschenansammlungen und Gedränge nicht so gern hat, aber was soll`s. Ich hatte Leo einen Besuch im Lego-Store versprochen und unter der Woche passt das eher nicht. Nachdem wir diesen Programmpunkt also erfolgreich absolviert hatten und die Spardose des Kindes jetzt mehr oder weniger leer ist, war uns allen nach einer kleinen Erfrischung und nach einer Pause. Und diese haben wir dann in der Zentralbücherei in der Innenstadt eingelegt, welche auch ein nettes Café beherbergt.

Den Tipp habe ich von meiner amerikanischen Nachbarin Laurel, die ebenfalls mit kleinem Sohn zu Hause ist. Laurel ist Lehrerin, Kinderbuchautorin und Schriftstellerin und hat mir die "Hovedbiliotek" - speziell die Kinderabteilung- an`s Herz gelegt.

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Hier werde ich definitiv in nächster Zeit noch öfter hingehen.

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Der Kinder- und Jugendbereich ist schön groß und geräumig. Supertolle Spielzeuge vom Kasperletheater über Ritterburg und diverse "Lernausprobierstationen" und ein großer Tisch zum Malen und Basteln.

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Und, na klar, jede Menge Bücher...

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Auch wenn ich noch Nix davon lesen kann- da hätte ich schon mal den halben Tag stöbern können.

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Das Highlight für die Jungs war dann aber auf jeden Fall die Buchstabenecke. Schaumstoffbuchstaben zum stapeln, bauen, Wörter legen - die Kinder waren glücklich versorgt.

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Und praktischerweise befindet sich die Abteilung für Kunst, Design, Handwerk und Musik direkt nebenan. Die Regale hier sind sehr gut gefüllt. Textilkunst, Musterbücher über Musterbücher, Kunsthandwerk und so weiter. Warum überrascht mich das nicht?

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Falls mir mal die Ideen für neue Stempel ausgehen sollten... Und Dank Smartphoneknipse muss man ja nicht zwangsläufig jedes Buch ausleihen, um sich eine Ladung Ideen für neue Projekte abzuholen.
Also auch für Erwachsene ein guter Tipp! Es gibt auch jede Menge Titel in Englisch und auch in Deutsch. Musikliebhaber können übrigens sogar echte Schallplatten aus den Regalen ziehen und auflegen! Wahnsinn.

Falls Ihr einen kleinen Kopenhagen-Trip plant, würde ich die Bibliothek auf jeden Fall mit einplanen. Das Ganze hat nämlich noch einen weiteren Vorteil: Es kostet Nix :)

Mehr Infos findet Ihr unter Københavns Biblioteker. Die Adresse ist: Hovedbiblioteket, Krystalgade 15, 1175 København K









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