Donnerstag, 20. Juli 2017

Sommerpst2017 - das erste Stückchen blau ist da!


Was für ein toller Start in den blauen Sommer 2017 !

Die liebe Corinna hat, wie sie schreibt, das Blueprint-Set aus dem Hause Jeromin gewonnen und sich direkt vom Blaumachvirus anstecken lassen :)
Seht selbst: Feinste Abbildungen von zarten Ahorn-Blättern und eine wunderschöne Karte - fein!

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Vielen Dank liebe Corinna für diesen tollen Stoff- ich bin schon richtig gespannt, was es nächste Woche aus dem Postkasten zu angeln gibt.

Ich warte gerade darauf, dass sich hier im Norden die Wölkchen am Himmel verziehen...ab Morgen und für die nächste Woche ist Dauerregen angesagt...also sollte ich mich beeilen, um meine blauen Stöffchen noch schnell belichten zu können. Für die nächste Woche tausche ich dann Blau gegen Neon und werde zur Abwechslung mal wieder eine Runde Stoffdruck mit Dekaprint Farben einlegen...









Montag, 17. Juli 2017

Cyanotypie auf Stoff - noch mehr Experimente


Bald ist es soweit und die ersten sonnenbedruckten Stoffe finden ihren Weg in die Briefkästen der Teilnehmerinnen der Sommerpost 2017!
Ich will diese Woche loslegen! Meine Stoffe sind zugeschnitten und gebügelt und die Cyanotypiechemie wartet darauf, aktiviert zu werden.
Die Fotos des folgenden Beitrags habe ich schon vor längerer Zeit aufgenommen aber irgendwie habe ich den entsprechenden Blogpost dazu nie geschrieben.
Also zeige ich euch jetzt ein paar der Ergebnisse meiner damaligen Belichtungsexperimente auf Stoff- vielleicht ist ja die eine oder andere Info für euch nützlich, falls ihr euch an`s Blaumachen wagt!

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Hier noch einmal meine Stoffe für`s Foto auf der Leine- die frischen Drucke sollten liegend trocknen, da die Chemie noch "wandern" kann...

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Der Klassiker: Gräser und Pflanzen. Damit die Blätter möglichst flach aufliegen, habe ich eine alte Glasscheibe daraufgelegt. Leider hatte ich keine größere zur Verfügung...

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Hier das Ergebnis. Je weiter die Objekte vom Stoff entfernt sind, desto schwächer zeichnen sich die Formen ab, da Licht auf die Fläche fällt. Trotzdem gefallen mir die feinen Pflanzendrucke gut.

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Bei einem anderen Stück habe ich doch glatt ein Insekt übersehen, welches sich da am Stängel "eingeschäumt" hatte. Ups...das war keine Absicht.

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Bei diesem hier gefallen mir die fast durchsichtigen Blüten der Glockenblumen besonders gut. Der helle Strich darüber stammt von der Kante der zu kleinen Glasplatte und hat sich auch abgebildet.

Das brachte mich auf die Idee, ein paar Versuche mit durchsichtigen Objekten zu starten.

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Glasteller...

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Die Belichtungszeit (ca. 10 Minuten bei Mittagssonne) wahr wohl ein wenig zu lang, aber es klappt!

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Auch die Wasserpistole von Leo musste herhalten.

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Das Ergebnis ist wirklich gut geworden.
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Sogar Details werden abgebildet.

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Und weiter ging es mit Spielzeug...

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Schon wieder eine Pistole... :)


So, das waren sie, meine bisherigen Cyanotypie-Versuche. Ich freue mich schon auf das erste Tauschstöffchen. Ein wenig "Blau gemacht" habe ich schon- meine Briefumschläge sind schon fertig. Zeige ich euch bald!










Donnerstag, 6. Juli 2017

Repost: Cyanotypie im Garten


Achtung: Den folgenden Beitrag habe ich schon vor längerer Zeit geschrieben und damals hier im Blog veröffentlicht. Anlässlich der Sommerpost 2017
zeige ich euch die Ergebnisse meiner Belichtungsexperimente auf Stoff einfach noch mal. Dazu habe ich den Originalbeitrag überarbeit. Die ersten Experimente mit der Cyanotypie hatte ich damals im Atelier mit meinem Siebbelichter durchgeführt. Nachdem ich das Atelier aufgegeben hatte, musste es dieses Mal etwas einfacher gehen- nämlich im Garten mit "echtem" Sonnenlicht.

In einem relativ dunklen Kellerraum habe ich mehrere Stoffstücke mit der Lösung bepinselt und diese dann trocknen lassen. Da das Wetter dann plötzlich umschlug, habe ich meinen Vorrat dann erst einmal in dunkle Tüten verpackt und nach und nach immer mal ein paar Stücke hervorgeholt.

Eine kleine Testreihe mit Folien aus dem Copyshop, die ursprünglich für Siebdruck gemacht wurden, habe ich hier gemacht:

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Hier habe ich ein kleines Stoffstück auf einen Tisch gelegt und die Folie mit einer dünnen Glasplatte beschwert. Draußen muss das sein, sonst wird sie vom Wind weggeweht. Ausserdem hat die Folie dann mehr Kontakt zum Stoff und das Motiv wird schärfer…

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…nach ca. 20 Minuten in der frühen Abendsonne (kann ich nicht so empfehlen, weil Lichteinfall zu stark von der Seite. Besser 10 Minuten bei Mittagssonne.) schnell die Glasplatte und die Folie weg und ein Foto gemacht…

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…und ganz fix ab in den Schatten in`s Wasser damit. Sofort löst sich die nicht belichtete Blueprintlösung aus dem Gewebe.

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Am besten, man hat mehrere Wassergefäße zur Verfügung, in denen die Stoffe gespült werden können.

Zum Trocknen werden die Stoffe besser flach hingelegt- die restliche Chemie kann sonst noch "wandern"...


Wie sieht es aus, hat sich schon jemand an die Cyanotypie gewagt? Ich freue mich schon auf das nächste Mal "Blau machen" :)










Sonntag, 2. Juli 2017

Repost: Cyanotypie-Experimente


Achtung: Den folgenden Beitrag habe ich schon vor längerer Zeit geschrieben und damals hier im Blog veröffentlicht. Anlässlich der Sommerpost 2017
zeige ich euch die Ergebnisse meiner damaligen Versuche einfach noch mal. Einiges war gelungen, einiges nicht so- wie es halt so ist beim Ausprobieren.

Also, los geht`s:


Vom Siebdruckvirus weiß ich ja schon lange: extrem ansteckend, diese Technik...

Aber offensichtlich ist es bei der Cyanotypie auch der Fall! Das könnt Ihr bei Lucy von Nahtzugabe und Ralf von Heimatfoto nachlesen und anschauen!

Begleitet mit ausführlichsten Infos und Tipps werde ich ja wie immer zuverlässig von Fritz und Sabine vom Mannheimer Jeromin Atelier (vielen vielen Dank an dieser Stelle!) Aktualisierung: Im Jeromin Shop bekommt ihr ein Starter Set für Cyanotypie mit ausführlicher Anleitung. Für Teilnehmerinnen der Sommerpost zum Vorzugspreis!

Meine Ergebnisse der zweiten Belichtungsrunde auf Textil sind jetzt besser ausgefallen. Zum einen habe ich länger belichtet- das ist sehr wichtig, sonst wird die Blaufärbung nicht intensiv genug und zum anderen hatte ich die dickeren Stoffe (wie z. B. Naturleinen) zuvor mit Aquarellgrund von Javana (von hier) grundiert. Das vermindert die Saugfähigkeit der Stoffe ein wenig.

Meine Ergebnisse in der Zusammenfassung:

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Dieses hier sind Belichtungen auf Baumwollsatin. Dieser Stoff hat wenig Struktur und einen leichten Glanz. Die linke Vorlage war eine Tonerkopie auf Folie, rechts eine Kopie auf Transparentpapier.
Der verschwommene Streifen links ist entstanden, als ich den Stoff mit zwei Büchern beim Belichten (wir haben auf unserem Siebdruckbelichter belichtet) beschwert habe. Dabei ist eine Falte entstanden...

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Detail des Musters auf Baumwollsatin

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Auf naturfarbenem Leinen mag ich den Blueprint auch gerne- rechts war die Belichtungszeit zu kurz, links habe ich zuvor mit Aquarellgrund vorbehandelt und länger belichtet- besser!

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Detail: Blueprint auf Naturleinen

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Ein gewebter Baumwollstoff in weiß (vorgewaschen). Die linke Seite wurde wieder mit einem auf Transparentpapier gedrucktem Motiv belichtet, rechts auf Folie.
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Hier kann man gut sehen, wie viel Licht das Transparentpapier schluckt. Beim Siebdruckbelichten fällt das nicht auf...
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Der Stoff lag nicht ganz glatt- daher die Unschärfe.

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Der gleiche weiße Baumwollstoff- zu kurze Belichtungszeiten...
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...sieht aus wie `ne alte Jeans :)

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aber schön scharf, die Kanten!

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Das war wohl nix. zu kurze Belichtungszeit, das Transparentpapier bildet sich ab. Untergrund: Nesselstoff mit Farbspuren.

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Auch nicht so dolle- kann aber auch am häßlichen Untergrund liegen...:)

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Ein Inkjet-Ausdruck eines Fotos (von Oliver) auf Nesselstoff mit Farbe.

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Mit der Fotothematik will ich mich noch weiter beschäftigen- da gibt es- besonders bei der Bildbearbeitung- noch viel zu experimentieren...

Habt Ihr auch Lust auf`s "Blaumachen" bekommen? Ich würde gerne noch mehr Ergebnisse dieser spannenden Technik sehen!












Freitag, 30. Juni 2017

Sommerpost 2017 - Lasst uns Blau machen!


Es geht wieder los- die Sommerpostaktion von Michaela und Tabea ist in die nächste Runde gestartet. Viele von euch kennen die regelmässigen Mailartaktionen ja schon, die die beiden in den letzten Jahren organisiert haben.
Da die Anzahl der teilnehmenden Postkunstfreunde stetig ansteigt, haben Tabea und Michaela der Mailart ein eigenes Zuhause gegeben. Ab sofort können wir auf dem Post-Kunst-Werk Blog alle Informationen, Ergebnisse, Teilnahmebedingungen etc. finden. Das ist doch fein!

Nachdem ich bei der Frühlingsmailart leider aus umzugstechnischen Gründen nicht teilnehmen konnte, bin ich bei der Sommerpost2017 aber jetzt dabei!

Das Thema ist "Sonnendruck", Techniken: Sunprint und Cyanotypie, Farbe: Blau, Medium: Stoff.

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Zur Einstimmung habe ich meine Cyanotypiestoffe, die ich vor einigen Jahren belichtet hatte, hervorgeholt. Und da sich ja vielleicht anlässlich der Sommerpost2017 noch ein paar von Euch in`s Blaue Druckvergnügen zu stürzen gedenken, werde ich meine Blogposts von damals mit meinen Erfahrungen und Ergebnissen einfach noch mal "Reposten" und Ergänzungen anfügen.


Also, die nächsten Tage wird es hier bei Am liebsten Bunt ganz doll Blau!

Von mir an dieser Stelle schon mal ein herzliches "Winkewinke!" an Gruppe 4 - ich freue mich schon auf eure Stöffchen!






Donnerstag, 8. Juni 2017

Endlich fertiggestellt: mein neues/altes Art Journal mit Stoffumschlag


Kreative Blockaden durch Aufräumen und Fertigstellen von Angefangenem durchbrechen. Das ist der Plan hier im Miniatelier. Nach Kochrezepten und Schaumschablonen habe ich mir ein weiteres UFO vorgenommen (liegt ja auch erst gute anderthalb Jahre...).
Bücher selber machen war diesmal das Thema.
Nachdem ich das süße Stoffbüchlein von Michaela gesehen habe, bekam ich direkt Lust, zur Abwechslung mal wieder zu Nadel und Zwirn zu greifen.

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Also habe ich den fertigen Buchumschlag, die bereits zugeschnittenen Buchseiten, Lochbohrer sowie Nadel und Faden hervorgeholt.

Über die Anfänge dieses Textilen Buches hatte ich hier berichtet. Für mich entdeckt habe ich diese Art, Textile Bücher anzufertigen, bei Mary Ann Moss. Hier könnt ihr mein Erstlingswerk sehen. Basierend auf dem "Remains of the Day" Buch wollte ich dann ein Buch mit quadratischen Seiten und habe die Vorlage entsprechend verändert.

Der Einfachheit halber zeige ich euch ein paar der Bilder des Entstehungsprozesses noch mal:

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Ausgangsmaterial für den Umschlag des Buches ist dieser bedruckte Stoff. Über seine Entstehung könnt ihr hier mehr lesen.

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Kombiniert mit ein paar passenden Stoffschätzchen aus dem Fundus...

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...wurde daraus dann dieses...

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... wild gequiltet...


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...und schliesslich (Zeitsprung) Tadah! Wieder ein unvollendetes Projekt weniger!

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Das Büchlein hat sieben Lagen bestehend aus je drei Bögen 300gr. Aquarellpapier. Schön fest und für wässige Techniken oder auch andere Mixed Media- und Zeichentechniken geeignet.

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Eingenäht sind die Lagen direkt am Buchrücken mit einem Kettenstich. Hier habe ich ein gutes Tutorial gefunden. Ich brauchte einen Auffrischer :)
Das weiße Garn habe ich kurzfristig gegen Gelb ausgetauscht- ein wenig Kontrast finde ich hier schöner.

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Durch den weichen textilen Buchrücken lässt sich das Buch auch schön aufschlagen.

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Ich bin zufrieden mit meinem Büchlein und habe gerade wieder ganz doll Lust auf`s Bücher machen bekommen :) Zum Glück habe ich hier ja auch noch eine ganze Kiste mit zugeschnittenen Pappen und Buchseiten stehen, die ebenfalls darauf warten, hervorgeholt zu werden.

Da könnte ich direkt meine Pläne, meine Stempelschubladen zu sortieren oder die Stoffberge wegzufärben oder die ganzen Quilts fertig zu nähen, hinten anstellen :)







Sonntag, 4. Juni 2017

Weiter geht es mit der Stapelverarbeitung: Moosgummistempel


Nachdem ich ja vor ein paar Tagen (mit Oskars Unterstützung) endlich ein Heim für meine Kochrezeptesammlung geschaffen habe, sind mir beim Durchkämmen meiner Papierablageberge diverse Moosgummiplatten- zum Teil mit bereits aufgezeichneten und ausgeschnittenen Formen- in die Hände gefallen. Wurde irgendwann halbfertig beiseite gelegt und dann vergessen.
Zur Zeit bin ich sehr blockiert, was mein kreatives Schaffen angeht. Interessanterweise erwischt mich das jetzt, wo ich endlich Platz zum Arbeiten habe...Hmm.

Zum Teil liegt das mit Sicherheit daran, dass ich viel zu viel Angefangenes angehäuft habe. Quilts, Bilder, Collagen, Art-Journals und so weiter.
Und so nutze ich jetzt meine Zeit dazu, alles aber auch wirklich alles, was mir hier beim Einrichten meines Mini-Ateliers in die Finger kommt, entweder fertigzustellen oder mich davon zu trennen.


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Mit Moosgummi lassen sich tolle Stempel für Stoff- oder Gelatinedruck herstellen. Gerade für etwas größere, nicht ganz so detaillierte Motive eignet sich das Material sehr gut.

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Besonders schön ist, dass es sich superleicht mit der Schere schneiden lässt. Daher auch für Kinder zu empfehlen.

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Ich habe für meine Stempelplatten Rückseiten von Zeichen- und Malblöcken verwendet- hatte ich gerade zur Hand. Kleinere Motive sind auch sehr schön auf Holzklötzen. Zum Kleben habe ich Buchbinderleim benutzt. Meine Dose ist fast alle- und der Leim wird nicht mehr lange haltbar sein... also weg damit.

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Sehr praktisch: Anders als beim Stempelschnitzen geht kein Material verloren. Mit wenigen Schnitten lassen sich gleich zwei Stempel- positiv und negativ- herstellen.

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Ein schneller Probedruck...

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Moosgummistempel.jpg
...und jetzt warten meine neuen Stempel in der großen Kiste für Materialdruck auf ihren Einsatz. Vielleicht fällt mir ja bald ein, was ich demnächst damit anstellen möchte...

Abwarten und weiter räumen...






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